Messebilanz: 70 Prozent der Aussteller sind zurück

Im Durchschnitt erreichen die Ausstellerzahlen auf deutschen Messen seit April ein Niveau von 70 Prozent im Vergleich zur Zeit vor der Corona-Pandemie. Die Besucherzahlen liegen aktuell im Schnitt bei rund 55 Prozent, teilte der Dachverbands der deutschen Messewirtschaft AUMA mit. Im ersten Quartal 2022, dem Messequartal schlechthin, mussten nahezu 120 Messen in Deutschland abgesagt oder verschoben werden. Das allein bedeutete nach AUMA-Angaben einen gesamtwirtschaftlichen Schaden von rund neun Milliarden Euro. Das zweite Halbjahr 2022 stellt die Messegewerke jetzt vor große Herausforderungen. 

„Dieser September markiert die verspätete Messehalbzeit in Deutschland. Die Messewirtschaft stemmt mit ganzer Kraft und viel Engagement ein nie gekanntes Messeprogramm. Noch einmal 140 Messen sind bis Ende dieses Jahres geplant“, sagt AUMA-Geschäftsführer Jörn Holtmeier. 

Zwei Drittel aller Leitmessen der Weltwirtschaft finden in Deutschland statt, etliche davon in den kommenden Monaten: Noch bis Ende dieser Woche läuft die weltgrößte Messe für Reisemobile und Caravans, der Caravan Salon in Düsseldorf. An diesem Freitag startet in Berlin die IFA als weltweit bedeutendste Messe für Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte. Sonntag beginnt in Bremen die Fish International. Kommende Woche beginnt in Hamburg die international führende Fachmesse der maritimen Wirtschaft SMM. Mitte September eröffnet in Frankfurt am Main die Automechanika, die internationale Leitmesse der Automobilbranche für Ausrüstung, Teile und Zubehör. Quelle: AUMA Bild: HMC/Michael Zapf (September 2022)

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