Dehoga-Präsident für flexiblere Arbeitszeiten

Dehoga-Präsident Guido Zöllick (Foto) hat sich auf dem Branchentag des Verbands für eine Lockerung der Arbeitszeitregeln ausgesprochen. Vor rund 600 Gästen aus Gastronomie, Hotellerie, Catering sowie Politik sagte Zöllick: „Weshalb ist es verboten, sich auf zweimal zwölf Stunden und zweimal sieben Stunden zu verständigen? Ich kann nicht verstehen, was daran schlimm sein soll.“ Eine flexiblere Regelung entspreche dem gesunden Menschenverstand und sei im Sinne von Unternehmen, Gästen und auch Mitarbeitern. Der Dehoga-Präsident forderte, die starre Tages-Höchstarbeitszeit durch eine Wochenarbeitszeit zu ersetzen.

Zuspruch für mehr Flexibilität bei der Arbeitszeit bekam Zöllick unter anderem von CDU-Chef Friedrich Merz. Auch Hubertus Heil, Bundesminister für Arbeit und Soziales, versprach Unterstützung durch arbeitsmarktpolitische Maßnahmen. Der SPD-Politiker stellte zudem erleichterte und moderne Zuwanderungsregeln in Aussicht und fügte an, dass das beste Einwanderungsgesetz nichts nütze, wenn es zu viel Bürokratie gebe. Daran werde derzeit gearbeitet.

In seiner Rede hatte Dehoga-Präsident Zöllick außerdem die Wichtigkeit des Gastgewerbes betont: „An uns hängt immens viel! Wir brauchen weniger Bürokratie und mehr Flexibilität!“ Echte Entlastung seien das Gebot der Stunde. „Nur starke, wettbewerbsfähige und gesunde Betriebe garantieren soziale Sicherheit, Nachhaltigkeit und Wohlstand!“, so Zöllick. Quelle & Bild: Dehoga (November 2022)

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