02.03.2026

Nahrungsmittel: Preise um 32 Prozent gestiegen

Die Preise für Nahrungsmittel sind zwischen 2021 und 2025 um fast 32 Prozent gestiegen. Obst verteuerte sich seitdem um 22,5 Prozent, Speisefette und -öle um 44,9 Prozent, so eine Studie der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) auf Basis von Erhebungen des Statistischen Bundesamts.

Die Daten zeigen, dass die Preise nicht kontinuierlich und gleichmäßig angestiegen sind, vielmehr wechselten sich sich enorme Preisanstiege und Phasen stabiler oder sogar fallender Preise ab. Bestes Beispiel dafür waren zuletzt die Butterpreise. Sie stiegen zunächst rasant an, sind seit einigen Monaten aber wieder deutlich rückläufig.

Teuerungskurve flacht ab


Bei einem genaueren Blick auf die Lebensmittelpreisentwicklung der vergangenen Jahre fällt auf, dass bei den meisten Erzeugnissen vor allem 2022 und 2023 die Preise stark gestiegen sind. Danach gab es teils geringe Rückgänge, teils leichte Anstiege, die aber größtenteils noch unterhalb des allgemeinen Inflationsniveaus von jeweils 2,2 Prozent in den Jahren 2024 und 2025 lagen. Einen kontinuierlichen Preisanstieg, der – mit Ausnahme von 2022 – über dem allgemeinen Inflationsniveau lag, gab es über die vergangenen Jahre nur bei Obst.

Dementsprechend irreführend können Momentaufnahmen sein, so die BLE. Ein Beispiel: 2025 stiegen die Preise für Obst mit Abstand am stärksten, während bei Speisefetten und -ölen ein Rückgang zu verzeichnen war. Betrachtet man auch hier den Zeitraum seit 2021, zeigt sich jedoch ein ganz anderes Bild: Obst verteuerte sich seitdem um 22,5 Prozent. Bei Speisefetten und -ölen fiel der Preisanstieg mit 44,9 Prozent beinahe doppelt so hoch aus.

Der TK-Report-Newsletter:
Hier kostenlos anmelden
TK-Report
TK-Report

Kontakt
  • Kontakt Redaktion
  • Kontakt Anzeigen
  • Kontakt Leserservice

Verlag