13.12.2023

Nordsee/ Nordostatlantik: Steigende Fangmengen für viele Fischbestände

Für viele Fischbestände in Nordsee und Nordostatlantik steigen im kommenden Jahr die Fangmengen deutlich an, meldet der Verband der Deutschen Kutter- und Küstenfischer (VDKK). Nach intensiven Verhandlungen hatten sich die Fischereiminister der Europäischen Union heute auf die Gesamtfangmengen geeinigt. Die erlaubten Fangmengen der für Deutschland besonders wichtigen Bestände Hering, Seelachs, Kabeljau, Schellfisch und Scholle steigen in der Nordsee an. Die weiterhin geltende strenge Fangbegrenzung für Hering im Skagerrak und Kattegat ermögliche eine fortgesetzte Erholung des Herings in der westlichen Ostsee auch im kommenden Jahr, kommentierte das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

Bei der von allen Küstenstaaten des Nordostatlantiks gemeinsam bewirtschafteten Makrele sinkt die Fangquote um 9 Prozent. "Schmerzhaft für die Fischerei ist allerdings die Kürzung der Seezungenquote um 60 Prozent", sagt der VDKK. Für den derzeitigen Bestandszustand könne die Wissenschaft jedoch im Moment noch keine Begründung nennen. Beim Aal hatten sich die Minister:innen nach intensiven Verhandlungen geeinigt, für die Ostsee eine einheitliche Schließzeit festzulegen. Sollte es jedoch bei deren konkreter Festlegung zu keiner Einigung kommen, werde der Zeitraum vom 15. September 2024 bis 14. März 2025 festgelegt.
Nordsee/ Nordostatlantik: Steigende Fangmengen für viele Fischbestände
Foto/Grafik: VDKK
Für viele Fischbestände in Nordsee und Nordatlantik steigen die erlaubten Fangmengen 2024 deutlich an.
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