07.01.2026
Chaos bei Penny: Rund 50 Schafe stürmen Discounter

Foto/Grafik: Penny Markt GmbH
Erstmal zu Penny – der Discounter in Burgsinn hatte außergewöhnlichen Einkaufsbesuch.
Außergewöhnlichen Besuch hatte ein Penny-Markt im unterfränkischen Burgsinn (Landkreis Main-Spessart) – rund 50 Schafe stürmten am 5. Januar 2025 den Discounter und sorgten für Chaos. Wie es zu der skurrilen Situation gekommen ist, kann der Schäfer nur vermuten: Gegenüber der Main-Post erklärte er, dass die 500 Schafe große Herde durch das Industriegebiet in Richtung Fluss Sinn unterwegs war. 50 Tiere davon hätten angehalten, um am Wegesrand Eicheln zu fressen – und den Anschluss verloren. Es wird vermutet, dass ein Schaf einer großen Einkaufstasche gefolgt sei, in der Erwartung, dort etwas zu Fressen zu finden. Der Zugang in den Penny-Markt war unproblematisch, denn die automatische Tür öffnet auch für Vierbeiner. Etwa 20 Minuten lang haben sich die Schafe zwischen Regalen im Kassenbereich aufgehalten.
Ausflug verlief glimpflich
Der Ausflug der Schafe soll nur kleinere Schäden wie ein paar kaputte Flaschen und einige Schafsköttel verursacht haben. Was und wie viel aus der Gemüseabteilung verschwunden ist, ist nicht bekannt. Die Schafe, Mitarbeiter und Kunden sind anscheinend mit einem kurzen Schrecken glimpflich davon gekommen.
„Das gesamte Penny-Team hat sensationell auf den Vorfall reagiert und den Markt rasch gereinigt, damit der Betrieb unvermindert weiter gehen konnte. Die rund 20 Kund:innen haben den tierischen Spontanbesuch dem Vernehmen nach auch sportlich genommen. Wir werden weder für den Schaden noch die Reinigung dem Schäfer eine Rechnung stellen. Im Gegenteil: Wir würden gerne für ein Jahr die Patenschaft für die 50 schaf-sinnigen Ausreißer übernehmen und zum Beispiel das Futter stellen. Wir werden dazu den Kontakt mit dem Schäfer aufnehmen", erklärt Philipp Stiehler, Vorsitzender der Geschäftsleitung von Penny Südwest.
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