22.05.2026
Svea Marie Kropp gewinnt Achenbach Preis 2026

Foto/Grafik: Transgourmet/Gregor Ott
Die Finalist:innen des Rudolf Achenbach Preis 2026 mit Hans-Peter und Katrin Achenbach (r.), Torben Grübnau (l.) und Sandra Moos-Achenbach (2. l.).
Svea Marie Kropp, Auszubildende im The Fontenay in Hamburg ist Gewinnerin des Rudolf Achenbach Preises 2026. Im Finale des renommierten Nachwuchswettbewerbs setzte sich die 24-Jährige gegen Leonie Maier vom 1950 Bio-Fine-Dining-Restaurant in Hayingen sowie Shakhrizoda Bakhodirova vom Landhotel Voshövel GmbH in Schermbeck durch.
Der traditionsreiche Wettbewerb für Köchinnen und Köche in der Ausbildung, der gemeinsam mit dem Verband der Köche Deutschlands e.V. (VKD) durchgeführt wird, fand erneut in der Frankfurter Naxoshalle statt – einer Location, die mit ihrem urbanen Charme und herausfordernden Wettbewerbsbedingungen bereits im vergangenen Jahr großen Anklang bei Teilnehmenden, Gästen und Jury gefunden hatte.
Digitaler und jünger
„Wer unseren Wettbewerb über die Jahre verfolgt hat, wird festgestellt haben: Er ist moderner, digitaler und jünger geworden – und auch deutlich weiblicher“, betonte Katrin Achenbach, Enkelin des Firmengründers und Wettbewerbsinitiators Rudolf Achenbach bei der Siegerehrung. Auch das VKD-Präsidium mit Joachim Elflein und Thorben Grübnau hob die besondere Bedeutung des Wettbewerbs für den Kochnachwuchs hervor: „Viele ehemalige Teilnehmende haben beeindruckende Wege eingeschlagen – und vielleicht haben wir heute schon die nächsten großen Persönlichkeiten unserer Branche kennengelernt. Darauf sind wir als Verband besonders stolz.“
Seit 2025 dürfen Auszubildende des zweiten und dritten Ausbildungsjahres teilnehmen: Rund ein Drittel aller Teilnehmenden der Halbfinals 2026 in Düsseldorf, Fulda und Osnabrück befand sich im zweiten Ausbildungsjahr, eine Teilnehmerin schaffte sogar den Sprung bis ins Finale. Die Verteilung zwischen männlichen und weiblichen Teilnehmenden lag in den Halbfinals bei etwa 50:50.
Die Finalist:innen wurden am ersten Finaltag mit Fachfragen und anspruchsvoller Warenerkennung geprüft. Der Höhepunkt folgte am zweiten Tag mit dem finalen Wettkochen: Unter den Augen einer hochkarätigen Fachjury bereiteten sie innerhalb von sechs Stunden ein Drei-Gang-Menü sowie Fingerfood zu. Gekocht wurde auf engstem Raum in Foodtrucks mit einer besonderen Herausforderung: Der Warenkorb wurde erst unmittelbar vor dem Finalkochen bekannt gegeben.
4.000 Euro für die Siegerin
Alle Finalteilnehmenden erhielten gestaffelte Geld- und Sachpreise, die von Partnern der Gastronomiebranche zur Verfügung gestellt wurden. Darüber hinaus engagierte sich die Transgourmet Deutschland GmbH & Co. OHG unter anderem mit der Auslobung des mit 500 Euro dotierten „Better Use Award“, der an die Zweitplatzierte Leonie Maier für besonders nachhaltiges Arbeiten verliehen wurde. Die drei Bestplatzierten erhielten darüber hinaus Förderpreise der Deutschen Hotelakademie für Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen: Der Hauptpreis umfasst einen Gutschein im Wert von 4.000 Euro, die Zweit- und Drittplatzierten erhielten Gutscheine im Wert von jeweils 2.000 Euro.
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