23.07.2026

Schwarz Gruppe präsentiert Nachhaltigkeitsbericht 2025

In ihrem siebten Nachhaltigkeitsbericht präsentieren die Unternehmen der Schwarz Gruppe (u.a. Lidl und Kaufland) ihren Fahrplan gegen Klimarisiken und Rohstoffknappheit und ziehen gleichzeitig für das Jahr 2025 Bilanz: Betriebseigene Emissionen konnten um 44,1 Prozent gesenkt werden, Plastik um 35,7 Prozent. Das weitere Ergebnis der Schwarz Gruppe: Gezielte Investitionen in die Energieversorgung und Ressourcenschutz stärken die Resilienz der Lieferketten und transformieren nachhaltiges Wirtschaften so zu einem langfristigen Wettbewerbsvorteil. Dabei wird Kurs auf das gemeinsam festgelegte Net-Zero-Ziel* bis 2050 gehalten, das im vergangenen Jahr durch die Science Based Targets initiative (SBTi) validiert wurde.

„Gerade in Zeiten geopolitischer Volatilität rücken wir nicht von unseren Nachhaltigkeitszielen ab, sondern setzen unseren Weg kontinuierlich fort“, so Susanne Marell, Bereichsvorständin Schwarz Corporate Affairs. „Über Maßnahmen zur Stärkung unserer Energie- und Ressourcensouveränität sowie das klare Bekenntnis zu unserer Verantwortung als Arbeitgeber und Ausbilder stärken wir die langfristige Stabilität und Zukunftsfähigkeit unseres gesamten Ökosystems.”

Überprüfung der wirtschaftlichen Stabilität durch das ESG-Rating


Um finanzielle und ökologisch-soziale Ziele langfristig stabil zu erreichen wird das Thema Nachhaltigkeit mit dem jeweiligen Risikomanagement verknüpft und durch das jährliche externe ESG-Rating auf Wirksamkeit überprüft, so die Schwarz Gruppe. Das integrierte Ökosystem der Unternehmen der Schwarz Gruppe aus Handel, Eigenproduktion, Digitalisierung und Recycling soll so nicht nur die Zukunftsfähigkeit der jeweiligen Geschäftsmodelle absichern, sondern mit rund 604.000 Mitarbeitern ein verlässlicher Stabilitätsanker in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten bleiben. Im Geschäftsjahr 2025 wurden weltweit 9.000 neue Arbeitsplätze geschaffen – 5.000 davon allein in Deutschland.

Energiesouveränität gegen geopolitische Krisen


Als Gegenpol zu volatilen Energiemärkten und Hebel für aktiven Klimaschutz wird die Nutzung und Produktion von Energie aus erneuerbaren Quellen weiter ausgebaut. Die eigengenerierte Solarstrom-Menge stieg eigenen Angaben nach 2025 um 28 Prozent auf mehr als 473.000 Megawattstunden, was einem durchschnittlichen Jahresverbrauch von über 136.000 Haushalten entsprechen soll. Zudem wurden die konsolidierten betriebseigenen Emissionen (Scope 1 & 2) um 44,1 Prozent gegenüber dem Basisjahr 2019 gesenkt. Dieser Rückgang untermauere das kurzfristige Klimaziel für 2030, das eine Emissionsminderung um 48 Prozent vorsieht.

Im aktuellen Bericht veröffentlichen die Unternehmen erstmals einen Klimatransitionsplan. Dieser bildet als strategisches Instrument zur Erreichung der gemeinsam festgelegten Ziele die Basis, um Geschäftsprozesse mit Blick auf zunehmende Klimarisiken zukunftssicher aufzustellen und weist die Hebel auf dem Weg zu Net-Zero bis 2050 aus.

Ressourcensouveränität durch Kreislaufwirtschaft

  
Als weiteren Meilenstein nannte die Schwarz Gruppe den erfolgreichen Abschluss der bisherigen gemeinsam verfolgten Plastikstrategie bis Ende 2025: Es wurde eine Plastikreduktion von 35,7 Prozent (gegenüber 2017) erzielt, bei einem gleichzeitigen Rezyklateinsatz von 26,1 Prozent und einer Recyclingfähigkeit von 67,3 Prozent auf Eigenmarkenprimärverpackungen aus Plastik. Mit der gemeinsam verabschiedeten Nachfolgestrategie REset Resources weiten die Unternehmen der Schwarz Gruppe ihre Ziele bis 2030 spartenübergreifend auf alle Verpackungsmaterialien aus.

Innerbetrieblichen Abfälle konnten um 90,1 Prozent wiederverwendet, recycelt, kompostiert oder vergoren werden. Bis 2030 soll dieser Wert auf 95 Prozent gesteigert werden, wobei die reine Müllverbrennung (gemäß DIN SPEC 91436) bewusst ausgeschlossen ist. Ausgenommen sind eigenen Angaben nach zudem Abfälle, die innerhalb der eigenen Verwertungs- und Beseitigungsanlagen anfallen, sowie Bauabfälle.

Den vollständigen Nachhaltigkeitsbericht der Unternehmen der Schwarz Gruppe für das Geschäftsjahr 2025 hier aufrufen.

*Bis spätestens 2050 wollen die Unternehmen der Schwarz Gruppe alle verursachten Treibhausgase entlang der gesamten Wertschöpfungskette auf Netto-Null reduzieren. Es ist vorgesehen, unvermeidbare Restemissionen durch CO2-Entnahmelösungen gemäß SBTi-Standard zu neutralisieren.

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