02.03.2026
Fish International zieht positives Fazit

Foto/Grafik: M3B GmbH-Oliver Saul
Fokussierte Gespräche, eine gute Frequenz an Einkäufern und Entscheidenden sowie die Möglichkeit, Unternehmen und Innovationen in einem professionellen Umfeld sichtbar zu machen - so präsentierte sich die Fish International 2026.
Das Bremer Messe-Duo aus Fish International und der parallel stattfindenden Gastro Ivent ging in der vergangenen Woche mit 12.761 Besucher:innen zu Ende – rund 1.000 weniger als bei der letzten Auflage vor zwei Jahren. Der Veranstalter M3b GmbH betonte nichtsdestotrotz, dass die Messe als realistischer Spiegel des Marktes fungierte, indem sie Akteure aus Fischerei, Aquakultur, Handel und der Herstellung alternativer Produkte erfolgreich zusammenbrachte.
Innovative Premieren und neue Konzepte
Besondere Aufmerksamkeit erregten nachhaltige Innovationen und moderne Standkonzepte. So präsentierte Transgourmet Seafood eine neue, gemeinsam mit Papacks entwickelte Transportbox aus nachwachsenden Rohstoffen. Manuel Leibrock (CMO bei Papacks) berichtete von regem Interesse: „Die Besucherinnen und Besucher waren begeistert, dass es nun eine neue Möglichkeit für den Transport gekühlter Ware gibt, die ebenso effektiv wie umweltfreundlich ist.“
Auch die Deutsche See verbuchte mit einer neuen Showküche Erfolge. „Wir haben die Messe im Ganzen als positiv wahrgenommen“, sagt Messe- und Eventmanagerin Julia Schneider. Das neue Standkonzept mit Showküche sei voll aufgegangen. „Wir hatten sehr viele gute Gespräche und haben Produkte erstmals vorgestellt, die gerade neu entwickelt wurden und die zum Teil noch gar nicht bestellbar sind.“
Durchbruch für Neuaussteller
Gerade für Unternehmen, die zum ersten Mal in Bremen vertreten waren, zahlte sich der Auftritt aus. Pia Hillrichs vom Start-up Aquapurna (Marke: Gamba Zamba) erklärte: „Wir haben nicht nur Kunden gewinnen können, sondern auch sehr gute Kontakte geknüpft. Unter anderem zu Partnern, die uns bei Verpackung und Technik unterstützen können und auf die wir bei Bedarf zurückgreifen können. Ein solches Netzwerk ist enorm wertvoll.“
Der dänische Anbieter Seaman Chips, der erstmals auf einer deutschen Messe vertreten war, verzeichnete bereits am ersten Messetag eine hohe Frequenz am Stand. Gründer Heine Max Olesen resümierte: „Wir kamen ohne Erwartungen. Bereits am Sonntag um 11 Uhr war unser Stand komplett umlagert – und das blieb bis zum Abend so. Wir haben sogar schon Bestellungen erhalten. Ehrlich gesagt: Selbst, wenn wir danach sofort hätten abreisen müssen, wäre die Messe für uns schon ein Erfolg gewesen.“
Fazit: Effizienter Business-Hub
Neben konkreten Geschäftsabschlüssen wurde die Messe vor allem für ihre hohe Qualität an Entscheidern und die professionelle Atmosphäre geschätzt. Franziska Kinski, die in der Nachfolge von Sabine Wedell erstmals die Projektleitung verantwortete, resümierte: „Die Fish International wird in der Branche ernst genommen – als effizienter Business-Hub, der Unternehmen, Themen und Menschen zusammenbringt.“
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