12.08.2026

Ernährungsindustrie verzeichnet auch im Mai einen Umsatzrückgang

Die deutsche Ernährungsindustrie verzeichnete im Mai 2026 preisbereinigt einen Umsatzrückgang von 2,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Der Auslandsumsatz sank preisbereinigt um 3,6 Prozent; der Inlandsumsatz ging gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,3 Prozent zurück, berichtet der neue BVE-Konjunkturreport.

Die Lebensmittelhersteller erzielten insgesamt einen nominalen Umsatz von 18,6 Milliarden Euro. Das entspricht einem Rückgang von 6,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Davon entfielen 11,9 Milliarden Euro auf das Inlandsgeschäft, ein Minus von 5,1 Prozent. Der nominale Auslandsumsatz belief sich auf 6,7 Milliarden Euro und lag damit 8,9 Prozent unter dem Vorjahreswert.

Entwicklung Agrarrohstoffe


Im Mai lagen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte 1,5 Prozent unter dem Niveau des Vormonats und 13,9 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im Monatsvergleich um 0,7 Prozent und lagen im Jahresvergleich 10,4 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Dabei lag der Preisindex für Tomaten 28,2 Prozent über dem Vorjahreswert, während der Preisindex für Speisekartoffeln 53,5 Prozent darunter lag.

Die Preise für Produkte tierischer Herkunft sanken im Mai gegenüber dem Vormonat um 2,0 Prozent und lagen im Jahresvergleich um 15,9 Prozent niedriger. Deutlich gestiegen ist hingegen der Preisindex für Eier, der gegenüber dem Vorjahresmonat um 13,6 Prozent zulegte. Der Preisindex für Milch gab im Vorjahresvergleich um 25,3 Prozent nach.

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