09.09.2026
Ernährungsindustrie mit deutlichem Umsatzplus

Foto/Grafik: TK-Report
Nominal erzielten die Lebensmittelhersteller im Juni einen Gesamtumsatz von 20,0 Milliarden Euro.
Die deutsche Ernährungsindustrie verzeichnete im Juni 2026 preisbereinigt ein Umsatzplus von 6,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei stieg der preisbereinigte Auslandsumsatz um 7,3 Prozent, während der Inlandsumsatz um 5,2 Prozent zulegte.
Nominal erzielten die Lebensmittelhersteller einen Gesamtumsatz von 20,0 Milliarden Euro. Das entspricht einem Plus von 1,4 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Davon entfielen 12,5 Milliarden Euro auf das Inlandsgeschäft, das damit um 1,3 Prozent zulegte. Der nominale Auslandsumsatz belief sich auf 7,5 Milliarden Euro und lag 1,7 Prozent über dem Vorjahreswert.
Preisindex für Zucker stieg um 11,9 Prozent
Die Ausfuhrpreise sanken im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,2 Prozent, die Inlandsverkaufspreise gingen um 3,7 Prozent zurück. Der kalender- und saisonbereinigte Produktionsindex lag 3,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Bei den Agrarrohstoffen verzeichnete der Preisindex für Zucker mit 11,9 Prozent den stärksten Anstieg, gefolgt von Milchprodukten und Getreide mit Zuwächsen von 2,3 beziehungsweise 2,2 Prozent. Die Fleischpreise stiegen um 1,0 Prozent, während pflanzliche Öle um 0,6 Prozent zulegten.
Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im Monatsvergleich um 3,1 Prozent und lagen im Jahresvergleich 6,5 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Dabei lag der Preisindex für Gurken 30,3 Prozent über dem Vorjahreswert, während der Preisindex für Speisekartoffeln 35,9 Prozent darunter lag. Die Preise für Produkte tierischer Herkunft sanken im Juni gegenüber dem Vormonat um 0,9 Prozent und lagen im Jahresvergleich um 17,8 Prozent niedriger. Deutlich gestiegen ist hingegen der Preisindex für Eier, der gegenüber dem Vorjahresmonat um 11,0 Prozent zulegte. Der Preisindex für Milch gab im Vorjahresvergleich um 25,4 Prozent nach.
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