31.08.2026

Valora: CEO Michael Mueller geht nach 14 Jahren

Michael Mueller, CEO der Valora Gruppe und Femsa Europe, verlässt das Unternehmen zum 31. Oktober 2026. Interimsweise wird Roger Vogt, CEO Retail und Food Service, die Funktion ab 1. November 2026 übernehmen.

Mueller ist seit 2012 bei der Valora Gruppe tätig, zunächst als CFO und seit 2014 als CEO. Er habe die Entwicklung von Valora massgeblich geprägt - unter seiner Führung sei das Unternehmen in seiner Position als führende Foodvenience-Anbieterin in Europa weiter ausgebaut, die Expansion zentraler Formate vorangetrieben und die Integration in die Femsa-Gruppe erfolgreich gestaltet worden. Die Valora Gruppe habe im ersten Halbjahr 2026 an das Geschäftsjahr 2025 mit „Rekord-Ebit“ angeknüpft und ihr operatives Ergebnis trotz eines anspruchsvollen Marktumfelds weiter verbessert, teilte das Unternehmen in einer Presseerklärung weiter mit.

„Ich bin überzeugt, dass Valora mit ihrer klaren Foodvenience-Strategie und ihrem starken Führungsteam bestens aufgestellt ist, um auch künftig erfolgreich zu sein“, sagt Mueller. „Gleichzeitig bin ich sehr dankbar für meine Zeit bei Valora und Femsa sowie für die Möglichkeit, gemeinsam mit dem Team die Position des Unternehmens im europäischen Retail- und Food- Service-Geschäft zu stärken.“ Laut Presseerklärung verlässt Müller die Gruppe auf eigenen Wunsch.

Roger Vogt soll Kontinuität sichern und nächste Entwicklungsphase gestalten


Ab November soll Roger Vogt interimsweise für Beständigkeit in den Gruppen sorgen, während die künftige Organisations- und Führungsstruktur finalisiert wird. Er gehört seit acht Jahren zum Führungsteam von Valora und verantwortet derzeit als CEO Retail und Food Service das B2C-Geschäft. Vogt trieb die Expansion der Marke Avec voran und setzte entscheidende Impulse beim Ausbau frischer Food Service-Angebote. Zuletzt verantwortete er die Zusammenführung der zuvor getrennten Geschäftseinheiten Retail und Food Service zu einer gemeinsamen Organisation.

Mueller und Vogt wollen die Übergabe in den kommenden Wochen gemeinsam vorbereiten – die offizielle Übergangsphase soll bis zum 31. Oktober 2026 dauern.

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