08.07.2026

Endori nutzt das Gastronomische Ampelsystem von Gesoca

Seit dem 1. Juli 2026 lässt der Veggie-Pionier Endori seine pflanzlichen Alternativprodukte durch das wissenschaftlich fundierte Gastronomische Ampelsystem (GAS) von Gesoca bewerten. Ziel der Kooperation ist es, Verantwortlichen in der Gemeinschaftsverpflegung die gesundheitlichen Vorteile pflanzlicher Menükomponenten schwarz auf weiß aufzuzeigen.

Das Gastronomische Ampelsystem von Gesoca bewertet nicht nur Einzelprodukte, sondern die ernährungsphysiologische Qualität vollständiger Gerichte auf Basis der Produktspezifikationen aller eingesetzten Zutaten. Großküchen in Mensen, Betriebsrestaurants und Pflegeeinrichtungen erhalten dadurch ein praxistaugliches Werkzeug, um zu sehen, wie sich der gezielte Austausch einzelner Komponenten auf die Gesamtbewertung auswirkt.

Transparenz beim Zutatentausch: Von Rot auf Gelb


Wie effektiv dieser Hebel ist, zeigt ein Praxisbeispiel des beliebten Kantinenklassikers Spaghetti Bolognese. Das vegane Hack von Endori weist laut Herstellerangabe einen Fettanteil von lediglich 9,1 Prozent auf – im Vergleich zu den üblichen 15 bis 18 Prozent bei klassischem gemischten Hackfleisch. Zudem punktet die pflanzliche Alternative mit mehr Ballaststoffen und einer optimierten Fettqualität. Allein durch den Einsatz des pflanzlichen Hacks könne sich der Score des gesamten Gerichts von Rot auf Gelb verbessern, ohne dass weitere Rezepturänderungen notwendig seien, so Endori. Gleichzeitig entstehe eine pflanzenbasierte Variante, die sich ohne grundlegende Veränderung des beliebten Gerichts in bestehende Speisepläne integrieren lasse.

Da Millionen Menschen mehrmals pro Woche in Betriebsrestaurants, Mensen oder Pflegeeinrichtungen essen, besitzt die Gemeinschaftsverpflegung einen erheblichen Einfluss auf die Ernährungsqualität großer Bevölkerungsgruppen. Bereits kleine Veränderungen in Rezepturen können dort eine große Wirkung entfalten: „Unser Anliegen ist, dass in Kantinen das Essen so ausgewogen wie möglich gekocht wird und Gäste am liebsten zu dem greifen, was besonders gesund ist“, sagt Christian Feist, Geschäftsführer von Gesoca. „Pflanzliche Produkte können dabei ein wirksamer Hebel sein – vorausgesetzt, sie überzeugen sowohl ernährungsphysiologisch als auch geschmacklich. Da pflanzliche Lebensmittel im Gastronomischen Ampelsystem besser bewertet werden, können auch Ersatzprodukte zu eine besseren Bewertung führen.“

Praxisorientierte Lösungen für den Küchenalltag


Für Großküchen bedeutet die Kooperation eine fundierte Entscheidungshilfe im täglichen Spannungsfeld zwischen Genuss, Wirtschaftlichkeit und Gesundheit. Andreas Schneider, Key Account Manager Gemeinschaftsverpflegung bei Endori, ergänzt, dass der Beitrag der Produkte zu einer besseren ernährungsphysiologischen Bewertung nun messbar wird. Das mache den Einsatz pflanzlicher Alternativen für Küchenleitungen transparenter und fundierter.

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